Max Kidd

Max Kidd

Max Kidd kam in Schweinfurt in Unterfranken zur Welt. Er gehörte nicht zu denen, die schon früh wussten, dass sie auf die Bühne wollen. Er besuchte zunächst ein Sport-Internat in Würzburg, mit 16 ging er für ein Jahr auf eine amerikanische Highschool in Cincinnati. Auch dort stand der Sport für ihn im Mittelpunkt. Zurück in Würzburg machte er sein Fachabitur im Bereich Kunst und Gestaltung und spielte für ein Jahr – noch unter seinem Geburtsnamen Max Kupfer – in der Zweiten Bundesliga Basketball.

Doch zu diesem Zeitpunkt trat etwas Neues in sein Leben: Er belegte einen Schauspielkurs und war begeistert. Kidd ging zur Schauspielschule und beendete seine Sportkarriere – um doch noch einmal ins Training einzusteigen, als er erfuhr, dass für ein Filmprojekt ein junger Schauspieler  gesucht wurde, der das Spiel mit Ball und Korb möglichst perfekt beherrscht. Sein Fleiß wurde belohnt. Max Kidd bekam die Hauptrolle in dem Geschwisterdrama „Hangtime – Kein leichtes Spiel“. Anschließend wurde er mit dem „Förderpreis Deutscher Film“ ausgezeichnet. Die Jury lobte seine "Sensibilität, die unaufgeregte Glaubwürdigkeit und die physische Präsenz".

Nach einigen Ausflügen in Abendserien wie Soko Stuttgart, Der Kriminalist und Soko Leipzig spielte er 2011 an der Seite von Eva-Maria Grein von Friedl und Tobias Oertel in dem RTL-Film IK1 – Touristen in Gefahr mit.

Neben der Schauspielerei schreibt Kidd Drehbücher. So drehte er u. a. mit Max Nüchtern den Kurzfilm „A Dreamer's Dream“, den Kidd selbst geschrieben und produziert hatte.

Gemeinsam mit dem Regisseur Wolfgang Groos arbeitet er an der Verwirklichung seines Drehbuchs, der geplante Film soll ein Thriller sein und unter dem Namen „Ravehart“(AT) erscheinen.